Direktversicherung – Betriebliche Altersvorsorge

Die Zielgruppe

Die Zielgruppe sind grundsätzlich alle Arbeitnehmer, die die Möglichkeit ergreifen möchten, steuerlich begünstigt Vorsorge für das Alter, für ihre Hinterbliebenen und/oder für den Invaliditätsfall zu betreiben. Die Möglichkeit einer Gehaltsumwandlung mittels einer Direktversicherung besteht nur beim Hauptarbeitsverhältnis (Lohnsteuerkarte mit Steuerklasse 1-5).

Das Konzept

Der Arbeitnehmer vereinbart mit dem Arbeitgeber die Umwandlung eines Gehaltsteiles zugunsten einer Lebensversicherung, die der Arbeitgeber für ihn abschließt und aus der er ein unwiderrufliches Bezugsrecht erhält (sofortiger Rechtsanspruch).

Die Höhe der Lebensversicherungsbeiträge entspricht der Gehaltsumwandlung. Der Gehaltsumwandlungsbetrag, evtl. zzgl. der pauschalen Steuer wird direkt dem Bruttogehalt entzogen. Bei Gehaltsumwandlung aus Sondergehältern spart der Arbeitnehmer neben Steuerdifferenz zwischen individuellen und evtl. zu zahlenden pauschalen Steuersatz (incl. Soli + KiSt) auch den Arbeitnehmerbeitrag zur Sozialversicherung auf den Umwandlungsbetrag (bis 31.12.2008).

Für das etwaige Ausscheiden des Arbeitnehmers sollte von vorne herein vereinbart werden, daß der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Vertrag mitgibt (sogenannte versicherungsvertragliche Lösung). Alle vertraglichen Regelungen zusammen betrachtet sollten immer auf einen echten Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zielen.

Durch die realisierbaren Abgabenersparnisse einerseits und die leistungsfähigen Tarife andererseits wird die Direktversicherung zu einem rentablen und verläßlichen Baustein bei der individuellen Alterssicherung.

Die Vorteile

  • Attraktive Bruttoanlage für den Arbeitnehmer aufgrund Steuer- und Abgabenersparnissen; dies gilt besonders für Arbeitnehmer, die hohe individuelle Steuersätze haben oder die pauschale Steuer nicht selber tragen müssen
  • Sichere Versorgung für den Arbeitnehmer
  • Geringer Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber
  • Keine Risiken für den Arbeitgeber
  • Bilanzneutralität