Private Krankenversicherung – Die bessere Wahl: Sicherheit nach Maß

Bei einer Privaten Krankenvollversicherung vereinbaren Sie individuellen, beitragsgerechten Versicherungsschutz. Sie entscheiden, ob Sie

  • im Krankheitsfall die bestmögliche medizinische Versorgung für sich beanspruchen,
  • im Krankenhaus im Einbettzimmer untergebracht sein wollen,
  • Ihren monatlichen Beitrag - kostenbewusst durch einen vereinbarten Selbstbehalt - gezielt senken wollen.

Eine aktuelle Studie des Emnid-Instituts bringt es an den Tag: Ein Großteil unserer Bevölkerung hat falsche Vorstellungen über den Leistungsumfang in der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), weshalb der GKV mehr Vertrauen entgegengebracht wird. Die Realität bestätigt dies aber nicht:

Leistungskürzungen – nicht in der PKV

57 Prozent der Befragten glauben, die Leistungen in der GKV seien garantiert, diejenigen der privaten Krankenversicherung (PKV) nicht. Tatsächlich gibt es in der PKV keinerlei Leistungskürzungen, es besteht eine vertraglich geregelte lebenslange Leistungsgarantie.

In der GKV werden die Leistungen vom Gesetzgeber vorgegeben und sind in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt worden, wie folgende Beispiele belegen:

  • 1977 wurden Zuzahlungen für Arznei-, Verband und Heilmittel eingeführt und bei mehreren Reformen bis 1998 immer weiter erhöht.
  • 1989 wurden die Zuzahlungen für Brillen reduziert.
  • 1993 wurden Zahnersatzleistungen empfindlich reduziert. Kieferorthopädische Behandlungen werden bei über 18-Jährigen nicht mehr erstattet.
  • 1997 wurde das Beitragsentlastungsgesetz wirksam, das Zuzahlungen in vielen Bereichen, z. B. bei Krankenhausbehandlungen, vorsieht.

Beitrag im Alter

Unsere Gesellschaft verändert sich rasant, die Menschen werden erfreulicherweise immer älter. Allerdings stellt dieser demographische Wandel eine große Herausforderung für unser Gesundheitswesen dar. Ältere Menschen benötigen etwa acht- bis zehnmal so viel Gesundheitsleistungen wie jüngere. Das Verhältnis von jung zu Alt verschiebt sich immer mehr in Richtung des höheren Alters. Gleichzeitig wird bis zum Jahr 2030 ein Rückgang der Bevölkerung um 10 Prozent prognostiziert.

Welchen Einfluss hat das auf die Beiträge?

Das System der GKV basiert auf Umlagefinanzierung: Die immer weniger werdenden Beitragszahler müssen für die Leistungen aller aufkommen. Wenn sich die Altersstruktur in den kommenden Jahren gravierend verändert, muss zwangsläufig der Beitragssatz in der GKV angehoben werden. Im Jahr 2001 beläuft sich dieser durchschnittlich auf 13,5 Prozent (alte Bundesländer), Prognosen zufolge kann er bis 2030 auf 20,9 bis 26,1 Prozent ansteigen. Die Beiträge werden in der PKV aber im so genannten Anwartschaftsdeckungsverfahren gebildet, gänzlich anders als in der GKV. Die bedenkliche Entwicklung in der GKV betrifft die PKV deshalb nicht.

Warum ist das so?

In den Prämien der PKV sind bereits Anteile für die höheren Leistungen im Alter einkalkuliert. Dieses "zuviel" gezahlte Geld, die so genannte Alterungsrückstellung, wird vom Versicherungsunternehmen verzinslich angelegt. Dadurch ist den Versicherten garantiert, dass der Beitrag nicht aufgrund des Älterwerdens und des damit höheren Krankheitsrisikos steigt. Durch die Bildung einer zusätzlichen Alterungsrückstellung aus Kapitalerträgen im Unternehmen werden bereits seit 1992 weitere Rücklagen fürs Alter angespart. Zusammen mit dem im Jahre 2000 eingeführten gesetzlichen Zuschlag kann so der Beitrag für viele Versicherte im Alter stabil gehalten werden. Obwohl dadurch die Beiträge in jüngeren Jahren höher ausfallen, als dies aufgrund der Gesundheitsausgaben erforderlich ist, sind sie zumeist dennoch erheblich günstiger als in der GKV und dies bei überwiegend besseren Leistungen.

Kostenentwicklung

Weit verbreitet in der Bevölkerung ist auch die Ansicht, dass es in der GKV keine Beitragserhöhungen gebe. Tatsächlich belief sich aber der durchschnittliche Höchstbeitrag in der GKV z. B. im Jahr 1972 auf ca. 68 Euro. Im Jahr 2001 waren es aber bereits ca. 452 Euro. Diesen Höchstbeitrag müssen zum Beispiel alle Angestellten mit einem Verdienst oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, im Jahr 2001 monatlich ca. 3.350 Euro, zahlen. Bei den in der GKV Pflichtversicherten werden die Beiträge mit jeder Gehaltsänderung angepasst, und zwar im gleichen prozentualen Verhältnis wie das Gehalt.

Der Vergleich für Sie: gesetzlich oder privat versichert?

In der gesetzlichen Krankenversicherung:

  • ist ein Standardversicherungsschutz für alle Versicherten gesetzlich festgelegt,
  • richtet sich die Beitragshöhe nach dem persönlichen Einkommen (bis zur Jahresarbeitsentgeltgrenze und nach dem Beitragssatz der Kasse,
  • werden keine Rückstellungen für das Alter gebildet,
  • wird keine Beitragsrückerstattung gezahlt.

In der privaten Krankenversicherung:

  • werden vertraglich garantierte Leistungen bei individueller Gestaltungsfreiheit des Versicherungsschutzes nach Umfang und Höhe geboten,
  • werden die Beiträge nach gewähltem Tarif, Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand berechnet.
  • werden Rückstellungen für das Alter gebildet,
  • werden Beitragsrückerstattungen für Mitglieder gezahlt, die keine Leistungen beanspruchen.

Weitere Informationen dazu, warum die PKV die bessere Wahl ist, erhalten Sie von mir oder in unserem Ratgeber.